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Zahn · ambulant · stationär · Pflege · §34d

Kranken-Zusatz: wo sich der Schutz für Sie lohnt

Kurz: Die gesetzliche Kasse zahlt in vielen Bereichen nur einen Teil – bei Zahnersatz, Brille, Chefarzt oder Pflege bleibt eine Lücke. Ein passender Zusatz schließt genau diese Lücke. Wichtig ist das Timing: Zahntarife haben eine Leistungsstaffel und Wartezeiten – wer vor dem Bedarf abschließt, bekommt am meisten. Wir ordnen ehrlich ein, was für Sie sinnvoll ist.

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Wo die gesetzliche Kasse Lücken lässt

Warum das Timing zählt (Zahnstaffel)

Zahntarife leisten in den ersten Jahren nur begrenzt (Leistungsstaffel) und haben oft eine Wartezeit. Für bereits angeratene oder laufende Behandlungen wird in der Regel nicht mehr geleistet. Deshalb gilt: früh und vor dem Bedarf abschließen – dann läuft die Staffel an, bevor Sie sie brauchen.

Was die gesetzliche Kasse konkret zahlt

Wartezeiten und Gesundheitsfragen

Bei Zusatzversicherungen dürfen Wartezeiten höchstens drei Monate allgemein und höchstens acht Monate etwa für Zahnersatz, Zahnbehandlung und Kieferorthopädie betragen; viele Tarife verzichten ganz darauf. Fragen zu Ihrer Gesundheit, insbesondere zu fehlenden Zähnen oder laufenden Behandlungen, müssen Sie vollständig beantworten. Wir prüfen vorher, welche Tarife Sie mit Ihrem Befund annehmen.

Rechtsgrundlagen: § 55 SGB V (Zahnersatz) · § 39 SGB V (Krankenhaus) · § 33 SGB V (Sehhilfen) · § 197 VVG (Wartezeiten)

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Häufige Fragen

Lohnt sich eine Zahnzusatzversicherung noch, wenn Zahnersatz ansteht?

Für bereits angeratene oder laufende Behandlungen leistet eine neue Zahnzusatz-Versicherung meist nicht mehr. Für die Zukunft lohnt der Abschluss trotzdem – je früher, desto besser wegen der Leistungsstaffel.

Was ist die Zahnstaffel?

Die Leistungsbegrenzung in den ersten Jahren: Der Tarif erstattet zunächst nur bis zu einem Höchstbetrag pro Jahr, der mit der Zeit steigt. Deshalb sollte man vor dem Bedarf abschließen.

Zusatz oder gleich in die PKV wechseln?

Für gesetzlich Versicherte, die nur einzelne Lücken schließen wollen, ist ein Zusatz oft die günstigere Lösung. Ob ein PKV-Wechsel sinnvoller ist, prüfen wir neutral mit.

Kann ich mit Vorerkrankungen einen Zusatz abschließen?

Häufig ja. Bei Vorbelastung (z. B. fehlende Zähne) klären wir vorab, welche Tarife annehmen – gern über eine anonyme Voranfrage.

Wie viel zahlt die Kasse beim Zahnersatz?

Einen Festzuschuss von 60 % der Regelversorgung, mit Bonusheft 70 % nach fünf und 75 % nach zehn Jahren. Den Rest und alles, was über die Regelversorgung hinausgeht, zahlen Sie selbst – hier setzt eine Zahnzusatzversicherung an.

Gibt es eine Wartezeit?

Gesetzlich erlaubt sind höchstens drei Monate allgemein und acht Monate für Zahnersatz, Zahnbehandlung und Kieferorthopädie. Viele Zahnzusatztarife verzichten darauf, begrenzen dafür aber die Leistung in den ersten Jahren (Zahnstaffel).

Diese Seite dient der neutralen Information (§ 34d GewO) und ersetzt keine Beratung im Einzelfall.